Ich bin hier aufgewachsen. Die Hanse-Sail lockt mich nicht unbedingt. Und mich stört der Wind, der hier ständig weht. Schön sind die alten Segler und die Zeesenbote anzuschauern, wenn nur die vielen Touristen nicht wären. Aber Krünni war schon immer interessiert und wollte gern einmal dabei sein. Bisher waren günstige Hotelzimmer zu dieser Zeit ein Problem. Aber nun haben wir ja unser Schlafzimmer dabei. Ein Stellplatz im Campingpark Markgrafenheide war rechtzeitig gebucht.
Motorradfahren ist an der Küste eher langweilig, der Nahverkehr aber super ausgebaut und sehr günstig. Also die Flyer müssen mit.
Jetzt wo alles klar war, kam auch die Vorfreude.
Wir starteten Nachts. Um 6 Uhr wollten wir unbedingt Stuttgart hinter uns haben. Dann würden wir am frühen Nachmittag in Rostock ankommen. Vor uns lagen 1000 km.
Die Hanse-Sail beginnt immer am Donnerstag. Gebucht hatten wir den Stellplatz ab Dienstag bis Sonntag.